Milliardengeschäft Haustier: Diese Aktien versprechen tierische Gewinne

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Milliardengeschäft Haustier: Diese Aktien versprechen tierische Gewinne

Hund, Katze, Fisch und Vogel sind die besten Freunde des Menschen, aber sie sind noch mehr, nämlich ein sehr krisenfestes Investment. Vor mehreren Tausend Jahren hat der Mensch den Wolf gezähmt, um einen Schutz für seine Viehherden zu haben, und damals konnte natürlich noch niemand ahnen, zu welchem lukrativen Geschäft sich Haustiere einmal entwickeln würden. Mehrere Millionen Haustiere bevölkern mittlerweile österreichische Haushalte und die Zahl wächst rasant, da viele ihr Herz auch für die Exoten unter den Haustieren entdeckt haben.

Nicht nur die Futterhersteller sind gute Investments

Wenn es um Haustiere geht, dann schauen die Österreicher nicht auf den Euro. Katzen tragen heute Halsbänder, die mit echten Diamanten geschmückt sind und Hunde werden in sündhaft teuren Designertaschen transportiert. Die Tierliebe von heute hat sich zu einem riesigen Geschäft entwickelt und das spricht auch diejenigen an, die gerne investieren wollen. Es sind nicht nur die bekannten Futterhersteller, die sich über steigende Aktienkurse freuen, auch viele der großen Zoogeschäfte sind heute an der Börse vertreten. Wer nicht mit spekulativen Geldanlagen wie CFDs über CMC Markets Geld verdienen will, der kann das mit Aktien, die Haustiere betreffen.

Stetige Zuwächse

In ganz Europa wurden alleine im Jahr 2009 rund 18 Milliarden Euro nur für Hund, Katze und Hamster ausgegeben. Der Nahrungsmittelriese Nestlé erzielte im ersten Halbjahr 2010 rund zwölf Prozent seines insgesamt 55,3 Milliarden Dollar Umsatzes nur mit Produkten für Haustiere. Selbst das für seine Schokoriegel bekannte Unternehmen Mars macht geschätzt rund 30 Milliarden Dollar nur im Bereich Tiernahrung. Die Geschäfte gelten als krisensicher, denn es handelt sich hier um einen sogenannten emotionalen Bereich, da sich niemand ein Haustier hält, nur um es zu füttern.

Erstaunliche Zahlen

Auch in Zeiten weltweiter Rezessionen, wo die Umsätze für Babynahrung in Österreich von 55 Milliarden auf 52 Milliarden Euro gesunken sind, stiegen die Umsätze für Katzen- und Hundefutter auf fast 300 Millionen Euro. Der Grund für diese erstaunlichen Zahlen ist die Werbung, die die Unternehmen machen. Nestlé zum Beispiel powerte sein Hundefutter „Beneful“ in fast allen europäischen Ländern und die Hunde waren von diesen Plakaten sehr angetan, denn sie waren mit Duftlockstoffen versehen. Nicht weniger erfolgreich und ebenfalls eine sichere Bank, wenn es um Aktien geht, ist der britische Marktführer Pets at Home, der Anfang des Jahres für eine Milliarde Euro verkauft wurde. In Deutschland ist die Zooplus AG ein guter Tipp, wenn es um große Renditen geht, denn das Unternehmen, das vor neun Jahren an die Börse ging, verkraftete selbst die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise ohne große Blessuren.

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Im diesem Onlinemagazin dreht sich alles um die treuen Vierbeiner, die Haus und Garten bevölkern.
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