Tipps für Wohnungskatzen

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Tipps für Wohnungskatzen

Nicht immer können Katzenbesitzer ihrem Liebling den Gang ins Freie und in die Natur auch gestatten. Denn unsere Lebensräume werden immer beengter, viele Straßen und der dauernde Verkehr stellen eine Lebensgefahr für den Stubentiger dar. Deshalb entscheiden sich immer mehr Menschen im urbanen Bereich, ihre Katze ausschließlich in der Wohnung zu halten. Und auch das ist grundsätzlich möglich. Damit es dem Tier jedoch auch an nichts fehlt, sind einige Wohlfühl-Tipps zu berücksichtigen. Viel Zuwendung steht dabei ganz oben auf der To-Do-Liste, denn natürlich steht eine Wohnungskatze auch für eine Katze mit Familienanschluss!

Wohlfühl-Tipps für Wohnungskatzen

Vieles im Verhalten unserer Hauskatzen erinnert immer noch an den Jäger, der in der freien Natur auf Pirsch geht und Mäusen und anderem Getier den Garaus macht. Und auch, wenn das domestizierte Verhalten um einiges friedlicher ist, eine Katze bleibt eine Katze. Deshalb hat jeder Vierbeiner auch arttypische Ansprüche, die sein Besitzer berücksichtigen muss, will er seiner Wohnungskatze eine artgerechte Wohlfühlwelt schaffen.

  • Katzen sind Gewohnheitstiere: Die Umgebung der Wohnungskatze sollte deshalb so wenig wie möglich geändert werden.
  • Katzen bevorzugen einen strukturierten Tagesablauf: Feste Fütterungszeiten und fixe Zeiten, an denen Herrchen und Frauchen heimkommen und Zeit zum Spielen und Schmusen finden, sorgen für Ruhe.
  • Katzen sind sehr reinliche Tiere. Deshalb muss das Katzenklo auch täglich gesäubert und gereinigt werden. Und auch der Futternapf sollte stets sauber sein.
  • Katzen benötigen Rückzugsmöglichkeiten in der Wohnung. Dort können sie sich ungestört entspannen, wenn Besuch kommt oder übermäßiger Lärm in den heimischen vier Wänden herrscht.
  • Zuwendung, Zuwendung, Zuwendung: Wohnungskatzen sind meist sehr auf ihren Besitzer fixiert und freuen sich über tägliche Schmuseeinheiten. Der ausgiebige Körperkontakt tut auch dem Menschen gut!
  • Plätze mit Aussicht und direkter Sonneneinstrahlung lassen die Wohnungskatze mit der Außenwelt kommunizieren.
  • Langeweile ist Gift für Wohnungskatzen. Im Fachhandel wird ausreichend Spielzeug angeboten, aber auch leere Kartons und ein Wollknäuel sorgen schon für Abwechslung.
  • Wer seine Katze viele Stunden alleine lassen muss, sollte über eine zweite Wohnungskatze nachdenken.
  • Beim Fressen und beim Schlafen möchte eine Katze nicht gestört werden! Besonders in dem beengten Raum im Haus und in der Wohnung ist diese Eigenheit einzuhalten, auch von Kindern.

Bei all diesen Überlegungen dürfen Katzenbesitzer auch nicht vergessen, dass Wohnungskatzen in der Regel doppelt so alt werden wie ihre Kollegen mit Freigang. Das Gefühl von Freiheit und Abenteuer entgeht den behüteten Katzen natürlich, doch hier kann der Mensch nachbessern und tagtäglich für eine gute Unterhaltung sorgen.

Wo finde ich meine Katze?

Ist die Entscheidung für eine Katze erst einmal gefallen, begibt man sich auf die Suche nach dem neuen Familienmitglied. Im Tierheim warten viele einsame Katzen, die sich über ein neues Zuhause freuen. Rassekatzen kauft man über einen seriösen Züchter, der nicht nur Kitten, sondern auch erwachsene Tiere abzugeben hat. Doch auch Private haben immer wieder Katzen zu verschenken. Wer also keinen Wert auf Papiere legt, kann für wenig Geld oder sogar gratis „seinen“ Stubentiger finden. Verantwortungsvolle Tierhalter achten jedoch immer, egal, woher die Katze stammt, auf eine artgerechte Haltung und eine vernünftige Aufzucht. Ansonsten drohen in späteren Jahren gesundheitliche Probleme. Bei jungen Kitten bietet es sich auch an, gleich ein Geschwisterpaar zu nehmen. Denn zu zweit lebt es sich in der neuen Umgebung noch leichter ein.

Über den Autor:

Im diesem Onlinemagazin dreht sich alles um die treuen Vierbeiner, die Haus und Garten bevölkern.
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