Was man bei einem Welpen alles falsch machen kann

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Viele Menschen wünschen sich einen eigenen Hund. Und dann soll es bei den meisten natürlich bitteschön kein alterndes Exemplar aus dem Tierheim sein, sondern ein junger Welpe. Nach zehn bis zwölf Wochen kann ein junger Hund von seiner Mutter und den Geschwistern getrennt werden. Das ist die Zeit, in der die meisten Welpen an neue Familien vermittelt werden. Sie sind ohne Frage noch Kinder und brauchen deshalb die volle Aufmerksamkeit ihrer neuen Besitzer und selbstverständlich auch eine stramme Erziehung, wenn man verhindern möchte, dass einem der eigene Hund irgendwann auf der Nase herumtanzt.

Was man bei einem Welpen alles falsch machen kannDie Erziehung sollte, so hart das auch klingen mag, schon vom ersten Tag im neuen Zuhause an beginnen. Der Hund ist zwar noch ein Kleinkind, aber er merkt sehr schnell, was er alles darf und was nicht. Bei der Hundeerziehung ist vor allem die Konsequenz wichtig und deshalb kann es auf einen Hund sehr verwirrend wirken, wenn er an einem Tag noch am Sofa knabbern durfte, es ihm aber am nächsten verboten wird. Gerade junge Hunde haben die Angewohnheit, alles in den Mund zu nehmen und ihre spitzen Milchzähne auszuprobieren. Wenn man ihnen von Anfang an mit einem deutlichen „Nein“ oder „Aus“ klarmacht, dass dies verboten ist, dann lernen sie aber sehr schnell, dass es sich hierbei um ein Tabu handelt. Auch leichte Befehle wie Sitz, Platz oder Bleib können kleine Hunde schon sehr früh erlernen. Wer glaubt, sie damit zu überfordern, liegt damit nicht ganz richtig, denn die Hunde freuen sich sogar darüber, neues zu lernen und dafür danach gehörig gelobt zu werden.

Das Leben eines Welpen ist für seine neue Familie und für ihn selbst etwas unglaublich Aufregendes. Neue Besitzer sollten trotzdem versuchen, eine Art Alltag aufrecht zu erhalten und ihren Hund von früh an auf ihr Leben einzustimmen. Denn ein Halter richtet sich nun einmal nicht nach seinem Hund, sondern der Hund sich nach dem Herrchen.

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Im diesem Onlinemagazin dreht sich alles um die treuen Vierbeiner, die Haus und Garten bevölkern.

Ein Kommentar

  1. hunde-zone 30. Juni 2013 um 21:32 Uhr

    Bei einem Welpen kann man bestimmt sehr Vieles falsch machen. Und konsequentes Handeln ist ein wichtiger Punkt in der Hundeerziehung. Dennoch handelt es sich um ein Kind, dass erst lernen muss, wo sein Platz in der Rangordnung ist, wo sein Schlafplatz ist, wann Gassi-Zeit oder Fütterungs-Zeit ist, wo sein „Revier“ anfängt und wo es endet. Mit Bestrafung erreicht man nicht viel. Stattdessen sollte jedes „richtige“ Verhalten ausgiebig belohnt werden.

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