Was sind Amphibien?

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Was sind Amphibien?

Amphibien gehören zu den Landwirbeltieren. Die erste Zeit verbringen sie im Larvenstadium im Wasser, bis sie durch ihre Verwandlung zum Leben an Land übergehen. Durch diese Eigenschaft erhielten sie den Namen Amphibien. Die ausgewachsenen Tiere bewohnen unterschiedliche Lebensräume. Man findet sie sowohl im Wasser, wie auch an Land. Sie sind nachtaktive Tiere. Das beruht auf der Tatsache, dass sie sich in der Dämmerung und bei Nacht vor Feinden besser schützen können und bei starker Sonneneinstrahlung nicht austrocknen. Die Gattung der Amphibien enthält 3 Ordnungen:

Anura

Dazu gehören Frösche und Kröten. Von ihnen gibt es ungefähr 5.800 verschiedene Arten

Caudata oder Urodela

Das sind Molche und Salamander. Hiervon gibt es 580 verschiedene Arten

Gymnphiona oder Apoda

Damit sind die Blindwürmer gemeint. 170 verschiedene Arten gibt es von ihnen

Amphibien sind eine Tierart die auch immer wieder als Haustier gehalten werdenDie meisten Menschen sind mit Fröschen, Kröten, Molchen und Salamandern vertraut, wissen aber weniger über Blindwürmer, die oberflächlich einem großen Regenwurm sehr ähnlich sind. Es ist sehr wenig über Blindwürmer bekannt, da sie meist versteckt unter der Erde oder unter Wasser leben.

Die Amphibien sind Kaltblüter. Sie können keine eigene Körperwärme erzeugen, sondern sind von der Umgebungswärme abhängig. 6.500 Arten von Amphibien gibt es auf der Welt. Sie bevölkern die gesamte Erde bis auf die Antarktis. Die natürlichen Lebensräume sind Regenwälder, Flüsse, Bäche, Wüsten und alpine Lebensräume. Für die Fortpflanzung suchen die Amphibien das Wasser auf, um ihre Laich abzulegen. Die Männchen der Froschlurche verfügen über ein großes Repertoire an Lautäußerungen, um die fruchtbaren Weibchen anzulocken. Der überwiegende Teil der Amphibien legt Eier in einer gallertartigen Masse ab. Sie betreiben eine aufwendige Brutpflege. Befruchtet werden die Eier erst, wenn sie aus dem Mutterleib sind. Die Schwanzlurche dagegen befruchten und besamen die Eier im Mutterleib. Die Kaulquappen atmen zunächst durch Kiemen. Wenn die Metamorphose fortschreitet, beginnen sie mit der Lungenatmung und der Skelettbildung.

Sinnesorgane und Ernährung

Amphibien haben meist sehr gute Augen. Der Schwanzlurch hat dazu noch einen ausgeprägten Geruchssinn. Auf dem Speisezettel der Tiere stehen Insekten, Würmer und kleine Wirbeltiere. Die Larven der Froschlurche ernähren sich nur pflanzlich.

Wofür sind Amphibien wichtig?

Sie sind nützliche und wichtige Tiere, da sie sowohl als Räuber und Beute zugleich das empfindliche Gleichgewicht der Natur erhalten. Sie fressen Schädlinge und Insekten, minimieren dadurch die Ausbreitung von Krankheiten und unterstützen die Landwirtschaft. Die Haut der Amphibien produziert Stoffe, die in der Medizin zur Behandlung einer Vielzahl von Krankheiten einsetzt wird. In vielen Kulturen gelten die Frösche auch als Glücksbringer. (Foto: Flickr.com / g_kovacs)

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Im diesem Onlinemagazin dreht sich alles um die treuen Vierbeiner, die Haus und Garten bevölkern.
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